Webdesign in den 90er Jahren – War damals alles schlechter?

Content-Overload, Besucherzähler, Gästebücher und der gute alte Flashplayer. Die 90er Jahre waren der Beginn des Webdesigns. Aller Anfang ist bekanntlich schwer und Weiterentwicklung ist notwendig, um nicht in Stillstand zu geraten. Dennoch kann man meistens beim Rückblick auf die Vergangenheit gewisse Dinge lernen. Vielleicht war ja tatsächlich nicht alles schlecht und positive Design-Elemente sind lediglich in Vergessenheit geraten? Wir haben einen detaillierten Rückblick gewagt, vorbei an verwirrenden Animationen, wiederholenden Mustern und Co.

Ein gewisser Design-Aspekt steht speziell für die 90er, der Skeumorphismus. Diese Stilrichtung fand dort ihren Ursprung und wird bis heute in abgewandelter Form neu erfunden. In der Mode ist es immerhin auch üblich, dass alte Trends zurückkehren. 

Obwohl wir viele Design-Komponenten der 90er wohl nie vermissen werden, gibt es Möglichkeiten den alten Vintage Look erfolgreich wiederzubeleben. Warum sollten wir das wollen? Einerseits, weil es Retro-Erinnerungen weckt und die Webseite somit einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Zielt Brand Marketing nicht genau auf das ab? Zudem gibt es Möglichkeiten den 90er Look in Kombination mit modernen Designs, außerordentlich ansprechend zu gestalten.

Aus Alt mach Neu

Aktuell ist Retro wieder In. Die 90er Jahre leben auf und wecken nostalgische Emotionen. Diese Emotionen sollten wir einfangen und sie in ein modernes Interface mit ausgeklügelter UX verpacken. Selbst für die Generationen, die in diesen Jahren noch nicht geboren waren, wirkt das Damalige interessant. Auch die New York Times hat der Wiederauferstehung des 90er Jahre Webdesigns ein Artikel gewidmet

Ein gelungenes Beispiel ist die persönliche Webseite von Mr. Milu. Er hat den 90er-Vibe Boxen mit viel freier Fläche und geometrischen Animationen kombiniert. Eine primitiv gestaltete geradlinige Form, gekoppelt mit einfachen Farben einem Flat 2.0 Design.

Hier ein Projekt: Lobods das den 90er-Stil erfolgreich eingefangen hat und durch Humor untermauert. Durch den gezielt platzierten Whitespace bekommt das Design einen minimalistischen Touch. Die UX leidet darunter unserer Meinung nach nicht.

Diese Website versucht den
80er- 90er Werbekampagnen Style, auf interessante Weise in eine Website zu verpacken. Mit nutzerfreundlichem Interface sowie dezenten Farben und Animationen.

Hier noch ein Beispiel für Webdesgin aus den 90ern –
Wie wir es nicht machen sollten:
Content- und Text Overload –
Die UX leidet maßgeblich.

Fazit: Webdesign der 90er

Sich dem Reiz der 90er Nostalgie zu Nutze zu machen bedeutet nicht, ein klobiges und überladenes Interface zu rekonstruieren. Ganz klar, das möchte niemand haben. Stattessen sollten wir unsere Kreativität nutzen und gewisse Elemente aus den 90ern mit der Moderne verknüpfen. Damit können wir die Emotionen aus dieser Zeit wecken und damit einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

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Richard Schwarm
Richard Schwarm

Gelernter Mediengestalter, Webspezialist und auf diesen Seiten extrem mitteilungsbedürftig. Aber auch nur, um Sie auf dem neusten Stand zu halten!

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